Tiere & Emotionen

Inhalt:

Was sind Emotionen?
Wie misst man Emotionen?
Sind Emotionen ansteckend?
Was lässt sich aus dem Wissen über Emotionen ableiten?
Über den tieferen Sinn von Emotionen

 

 

Was sind Emotionen?

Während die Wörter Emotionen und Gefühle unseren täglichen Sprachgebrauch wie selbstverständlich einnehmen, sind wir mit deren Umgang oft wenig vertraut. Ebenso geht es Wissenschaftlern. In dem noch jungen Gebiet der Emotions- und Gefühlsforschung ist man sich noch nicht mal einig, was Emotionen genau sind! Es wird angenommen, dass Emotionen bioregulatorische Reaktionen sind, also eine Antwort oder Erwiderung auf einen Reiz. Bioregulatorisch meint dabei, dass die Reaktion der Wiederherstellung eines Gleichgewichts dient. Vereinfacht gesagt, sind Emotionen das, was als Bewegung auf einen eintreffenden Reiz, der beispielsweise von den Sinnen wahrgenommen wird, folgt. In dem Wort Emotion stecken auch das Wort „E“ wie Energie und das Englische Wort „motion“. Somit könnte man Emotionen als Energie in Bewegung bezeichnen.

Wissenschaftler behaupten, dass diese regulatorischen Reaktionen den Organismus auf adaptives (anpassendes) Verhalten vorbereitet. Trifft ein Reiz auf den Körper, bereitet die Emotion den Organismus hierauf vor, damit dieser reagieren kann.  

Die meisten zeitgenössischen Forscher leugnen die Existenz von Emotionen bei Tieren nicht. Meinungsverschiedenheiten betreffen meist die Gefühle. Gefühle seien die mentalen Repräsentationen der physiologischen Veränderungen, die während einer Emotion auftreten. Damit ist gemeint, dass Gefühle die nach Außen sichtbare Interpretation der Reizreaktion sind. Je nachdem, wie der Reiz durch Gedanken bewertet wurde, wird die Emotion nun als subjektives Gefühl gewandelt und nach außen getragen.

 

Wissenschaftler diskutieren über die passenden Definitionen bezüglich der Wörter Emotionen und Gefühle. Sie sind sich noch nicht einmal einig, auf welcher Ebene die Reaktionen bewusst oder unbewusst passieren. Angenommen wird aber, dass für die Entstehung eines Gefühls ein mentaler Bewertungsprozess stattfinden muss. Also nur, wenn ein Reiz und die damit wahrgenommene Reaktion im Körper eine Bewertung durch Denken erhält, könne ein Gefühl entstehen. Gefühle seien demnach immer subjektiv gefärbt und sehr individuell. Während Emotionen innerhalb von Spezies mit gleichen Sinnen und Gehirnen vergleichbar seien, wäre dies bei Gefühlen nicht der Fall, da Situationen bzw. Reize individuell bewertet werden. Durch die Annahme, dass Gefühle einen bewertenden Denkprozess (bewusst oder unbewusst) benötigen, streiten sich Wissenschaftler über das Vorhandensein von Gefühlen bei Tieren. Doch wie wir noch sehen, muss man mit solchen Behauptungen aufpassen!

Man ist sich nicht einig, ob streng zwischen Emotionen und Gefühlen getrennt werden kann, da beide Begriff eng ineinander übergreifen. Manche Wissenschaftler postulieren, dass Tiere Emotionen haben, aber aufgrund der einzigartigen Merkmale des menschlichen Gehirns würde es anderen Arten an gleichem Bewusstsein fehlen sowie an den gleichen sprachlichen Unterscheidungen, wie Menschen sie haben. Somit sei es fraglich, ob sie Gefühle haben können gleich den unseren. Sie sagen nicht, dass Tiere keine Gefühle haben, nur nicht genauso wie Menschen sie empfinden. Es wird jedoch angenommen, dass Gefühle zwischen verwandten Arten ähnlich seien. Jede Spezies hat sich unter spezifischem Selektionsdruck der Umwelt entwickelt und verfügt über einen Körper mit Gehirn, Nerven- und Sinneszellen, die in ihrer Form einzigartig sind. Einige Arten, wie Schimpansen und Menschen, sind sich jedoch relativ ähnlich, da sie eine lange gemeinsame Evolutionsgeschichte haben. Hier nimmt man an, das Gefühle ähnlich gespürt werden.

Was Gefühle betrifft, so wissen wir introspektiv, dass wir sie selbst erleben. Dies ist jedoch der einzige direkte Beweis, den wir haben. Gefühle sind von außen nicht sichtbar, weshalb sie bei nonverbalen Organismen oft geleugnet werden. Es gab jedoch eine Zeit, in der die Menschen dasselbe über die Gefühle von menschlichen Neugeborenen glaubten. Heutzutage würden die meisten Menschen zustimmen, dass dies eine falsche Annahme war auch wenn der Körper und das Gehirn eines Kleinkindes sehr sich von denen Erwachsener unterscheiden, manchmal sogar stärker als bei eng verwandten, aber unterschiedlichen Arten.

Gefühle sind höchstwahrscheinlich ähnlich, wenn sich die evolutionären Pfade überschneiden. Ähnlich wie die einzigartigen evolutionären Pfade der verschiedenen Arten haben auch die Individuen innerhalb einer Art alle ihre eigenen Entwicklungswege, die den Körper und das und Gehirn in Form und Leistung formen. Man erwartet daher intraspezifische Unterschiede in der Art und Weise, wie sich Gefühle manifestieren.

Wissenschaftler postulieren, dass wir nicht wissen, wie es ist, eine Fledermaus zu sein, solange wir keine Fledermaus sind. Ebenso wenig wüssten wir aber, wie es ist, unser Nachbar zu sein. Gefühle sind bei anderen Arten schwer nachzuweisen, da sie ihre inneren Zustände nicht verbal mitteilen können. Doch auch auf Menschen trifft dies zu. Denn auch sie wüssten oftmals nicht, was sie fühlen. Viele Menschen würden einen Therapeuten aufsuchen, um das herauszufinden.

 

Wie misst man Emotionen?

Wissenschaftler bedienen sich verhaltensbezogener oder physiologsicher Merkmale. Viele verschiedene Methoden kommen zum Einsatz. Bei Tieren nutzt man unter anderem die Thermographie, misst die Temperatur verschiedener Hautstellen, interpretiert die Gesichtsausdrücke, Körperhaltungen oder Bewegungen, misst die Herzfrequenz oder den Kortisolspiegel in Blut und Speichel und einiges mehr. Hierdurch ziehen sie Rückschlüsse auf emotionale Regungen im Individuum. Gefühle sind hingegen, insbesondere bei Tieren, diesen Messmethoden schwer bis nicht zugänglich, wenn man annimmt, dass sie von individuellen Interpretationen des Denkens abhängig sind.

 

Sind Emotionen ansteckend?

Einig sind sich mehrere Wissenschaftler heutzutage, dass sich Emotionen innerhalb von sozialen Spezies übertragen lassen. Emotionen sind ansteckend! Sie verbreiten sich leicht in einer sozialen Gruppe und sind beteiligt am Prozess der Empathie, dem sich Einfühlen in ein anderes Lebewesen. Emotionale Ansteckung ist die emotionale Reaktion, die durch die Wahrnehmung des emotionalen Zustands eines anderen Individuums ausgelöst wird, insbesondere bei Mitgliedern der sozialen Gruppe oder Familie, zu denen sie eine starke soziale Beziehung oder Bindung haben.

Verschiedene Studien zeigten grundlegende Formen der Empathie bei sozialen Spezies, von Nagetieren bis zu Primaten. Es kommt zur Nachahmung von Gefühlsäußerungen, die Anpassung an den Gefühlszustand eines anderen und die Reaktion auf die Notlage anderer mit beruhigendem Verhalten oder helfenden Handlungen. Einige Tiere, wie z. B. Raben, passen sich den Emotionen ihrer Artgenossen nicht nur auf der Verhaltensebene an, sondern stimmen auch mit ihrem Urteilsvermögen überein, das als emotionaler Zustand interpretiert wird, nachdem sie beobachtet haben, wie ein Artgenosse mit offensichtlicher Frustration auf eine negative Manipulation reagiert.

Emotionale Ansteckung wird als Übereinstimmung des emotionalen Zustands zwischen Subjekten beschrieben, und es wird angenommen, dass sie die Kommunikation und Koordination in komplexen sozialen Gruppen erleichtert. Empirische Studien konzentrieren sich dabei zum einen auf die Messung der Verhaltensansteckung allgemein und zum anderen auf die emotionalen Erregung. Emotionale Ansteckung kommt nicht nur bei Säugetieren, sondern auch bei Vögeln vor. Insbesondere die emotionale Ansteckung, die sich auf die Abstimmung des emotionalen Zustands zwischen Individuen bezieht, ist ein leistungsfähiger Mechanismus für die Weitergabe von Informationen und, als Folge davon, eine erhöhte Verteidigung gegen Raubtiere und die Erleichterung des Gruppenlebens. Dabei muss berücksichtigt werden, dass Nachahmung eines bestimmten Verhaltens nicht notwendigerweise die Ansteckung einer entsprechenden Emotion impliziert. Verhaltens- und physiologische Messungen bilden zwar aussagekräftige Indikatoren für den emotionalen Zustand eines Tieres und damit für eine mögliche Ansteckung, aber diese Komponenten bewerten hauptsächlich die emotionale Erregung. Eine Emotion wird jedoch sowohl durch ihr Erregungsniveau als auch durch ihre positive oder negative Valenz definiert. Im Gegensatz zur Messung der Erregung bleibt die Quantifizierung der emotionalen Valenz also oft unerforscht. Aus diesem Grund gehen Erregungsänderungen, wie z. B. Schwankungen der Herzfrequenz, nicht unbedingt mit einer konsistenten Änderung der Valenz einher und sind daher möglicherweise nicht vollständig informativ über die spezifische Qualität. Veränderungen in emotionalen Zuständen korrelieren mit Veränderungen in verhaltensbezogenen, physiologischen und kognitiven Komponenten. Emotionen beinhalten die zusätzliche subjektive "Gefühls"-Komponente, deren direkte Messung, wie bereits beschrieben, oft schwierig ist. In der Tierforschung konzentrieren sich Wissenschaftler daher oft auf objektiv messbare Komponenten, um das Vorhandensein und die Art eines emotionalen Zustands festzustellen.

Studien berichten, dass emotionale Ansteckung nicht nur zwischen derselben Spezies, wie von Mensch zu Mensch, sondern auch zwischen verschiedenen Tierarten existiert. Insbesondere die Interaktion zwischen Mensch und Hund liegt im Fokus von Wissenschaftlern. Der Hund ist die älteste domestizierte Art. Hunde koexistieren seit mehr als 30.000 Jahren mit dem Menschen und sind als Bindungspartner in die deren Gesellschaft eingeflochten. Hunde haben menschenähnliche Kommunikationsfähigkeiten und, wahrscheinlich als Ergebnis des Domestizierungsprozesses, die Fähigkeit erworben, menschliche Emotionen zu lesen; daher nehmen Wissenschaftler an, dass es eine emotionale Ansteckung zwischen Mensch und Hund gibt.

In einer Studie bewertete man die emotionalen Reaktionen von Hunden und Menschen anhand der Herzfrequenzvariabilität, die Emotionen widerspiegelt, unter einer psychologischen Stressbedingung bei den Besitzern. Die Korrelationskoeffizienten der Herzschlagintervalle zwischen Hunden und Besitzern waren positiv mit der Dauer des Hundebesitzes korreliert. Das Geschlecht der Hunde beeinflusste dies ebenso. Weibliche Tiere zeigten stärkere Werte. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die emotionale Ansteckung vom Besitzer auf den Hund vor allem bei Hündinnen auftreten kann und dass die Zeit, in der sie die gleiche Umgebung teilen, der Schlüsselfaktor für die Wirksamkeit der emotionalen Ansteckung ist.

 

Was lässt sich aus dem Wissen von Emotionen ableiten?

Emotionen sind in ein komplexes Netzwerk von Hirnstrukturen eingebettet, das sowohl kortikale als auch subkortikale Areale umfasst, die in enger Wechselwirkung mit dem Körper aktiviert werden. Je nach Situation kommen unterschiedlichen Hirnregionen besondere Bedeutung zu. Bei Bedrohung werden vorwiegend „alte“ Hirnstrukturen betont. Andere Studien haben eine enge Verbindung zwischen dem Gehirn und dem restlichen Körper gezeigt. Emotionen sind demnach sowohl bei Mensch als auch bei Tier in ein komplexes Wechselspiel von Hirnregionen und Körper eingebettet und finden nicht isoliert im Individuum statt, sondern sind abhängig von verschiedenen Einflüssen und auch von anderen Interaktionspartnern.

Auch das Rückenmark wird als Reaktion auf emotionale Reize schnell aktiviert. Läsion des Rückenmarks seien bei menschlichen Patienten mit der Beeinflussung von Gefühlen assoziiert. Die Beteiligung solcher Strukturen, die bei allen Wirbeltieren konserviert sind, lässt Zweifel an der Betonung von Bewusstsein, Sprache, kulturelle Konstruktion und der Einzigartigkeit des Menschen aufkommen. Selbst die evolutionär "jüngere" neuronale Architektur des Menschen ist größtenteils mit Säugetieren und Vögeln gemeinsam. Das menschliche Gehirn ist kaum kategorisch verschieden von anderen Gehirnen. Dennoch leugnen Wissenschaftler, die dies betonen, nicht, dass das menschliche Gehirn über Eigenschaften verfügt, die anderen Arten fehlen. Diese einzigartigen Strukturen könnten möglicherweise emotionale Erfahrungen verändern. Zugleich gilt dies auch für andere Arten da alle Arten einzigartige Gehirne haben!

Weiterhin fragen sich Wissenschaftler, wie verwandt zwei Arten sein müssen, damit sie ähnliche Gefühle empfinden können. Abgesehen davon sehen sie es als höchst unvernünftig an, Gefühle bei allen Tieren auszuschließen, insbesondere bei denjenigen, die eng mit uns verwandt sind und über ähnliche Körper und Gehirn verfügen. Wissenschaftler warnen auch andere Wissenschaftler davor, die Existenz von Gefühlen bei Tieren zu bezweifeln! Denn Menschen würden unterschiedliche Pflichtgefühle gegenüber Lebewesen mit oder ohne Gefühlen hegen. Daher ist die Frage der Empfindungsfähigkeit von Tieren ein zentraler ethischer Punkt! Das bedeutet, dass man in diesem Bereich mit äußerster Sorgfalt vorgehen sollte, um nicht denjenigen Futter zu geben, die Tiere für moralisch unwürdig halten. Wissenschaftler haben die Verpflichtung, klar zu sagen, was eine bloße Vermutung ist und was eine Tatsache ist, wenn es um die Gefühle von Tieren geht!

Wissenschaftler versuchen, das Verhalten zu verstehen und dem, was man sieht, eine Bedeutung zuzuweisen, oft Hypothesen aus der Physiologie, den Neurowissenschaften und/oder der Evolutionstheorie. Dabei ginge es nicht immer darum, ob die postulierten Variablen bekannt seien oder nicht. Man verlange von den Astronomen nicht, dass sie die Schwerkraft darstellen, die unsichtbar ist, um Planetenbewegungen zu erklären. Die Wissenschaft ist voll von postulierten intervenierenden Variablen um beobachteten Phänomenen einen Sinn zu geben. Die Unsichtbarkeit der tierischen Gefühle sei kein gutes Argument gegen sie!

Ausserdem betonen Wissenschaftler, dass wir versuchen sollten, die Perspektive der Tiere stärker einzunehmen, wenn wir Fragen stellen und Studien konzipieren. Wenn wir ein typisch menschliches Phänomen nehmen und die Frage stellen, ob es beispielsweise auch bei Schimpansen auftritt, ist es wahrscheinlicher, dass dieses Verhalten uns besser charakterisiert als sie. Die Literatur zum Tierverhalten ist voll von Beispielen wo wir Tiere aufgrund menschlicher Testvorlieben falsch eingeschätzt haben. Diese Vorurteile diktieren oft die Suche nach menschenähnlichen Merkmalen bei Tieren, insbesondere bei denen, die mit uns eng verwandt sind. Dabei übersehen sie die Einzigartigkeit anderer Arten! Wir haben Schwierigkeiten, einen Schimpansen so zu sehen, wie ein Artgenosse es tut. Anstatt uns auf menschenähnliche Emotionen zu konzentrieren, sollten wir die artspezifischen Emotionen anderer Tiere berücksichtigen, da sie sich im Einklang mit den spezifischen Bedürfnissen der jeweiligen Art entwickelt haben. Die Vielfalt der Arten, die man untersuchen kann, mit ihren einzigartigen Gehirnen und Körpern, könnten neue Einblicke in Emotionen und Gefühle geben.

 

Über den tieferen Sinn von Emotionen

Emotionen bleiben für die meisten von uns ein Rätsel. Dennoch erkenne wir ihre zentrale Bedeutung für die Reaktion auf äußere Reize. Ohne Emotionen gibt es kein Leben! Und dann gibt es noch einen faszinierenden Aspekt: Emotionen liefern die Voraussetzung für wechselseitige Beziehungen zu anderen emotionalen Wesen! Erst durch das Vorhandensein von Emotionen wird dies ermöglicht! Emotionen können dabei nicht nur Antworten auf einen Reiz hervorrufen, sie können auch, wenn sie übertragen werden, Emotionen in anderen Lebewesen hervorrufen. Dieses gegenseitige Engagement - manchmal auch als Momente der Begegnung oder des Zusammentreffens mit anderen Seelen bezeichnet - kann transformierend sein. Diese Art der Begegnung oder Beziehung ermöglichen es uns, "gesehen" zu werden, von anderen "erkannt" zu werden, und indem wir das erreichen, erlauben Emotionen uns, Personen zu sein. Dies spielt insbesondere in der kindlichen Entwicklung eine Rolle, bei der Schlüsselphänomene emotionaler Begegnungen für die Entwicklung zentral sind. Wenn sich Emotionen nun aber auch zwischen verschiedenen Spezies übertragen, die entweder ähnlich empfinden oder aber aufgrund der unterschiedlich ausgeprägten Sinneswahrnehmung anders empfunden werden, dann lässt dies faszinierende Fragestellungen aufkommen. Durch den Kontakt mit anderen Individuen, die die Welt ähnlich, aber doch anders wahrnehmen, können wir in Resonanz treten und ebenso „erkannt“ und „gesehen“ werden, aber vermutlich etwas anders, als wenn ein Mensch mit uns in Beziehung tritt. Der Begegnung mit Tieren kommt somit eine ganz neue Bedeutung für uns Menschen zu!

 

Quellen:

·     Adriaense et al. (2019) Negative emotional contagion and cognitive bias in common ravens ( Corvus corax), Proc Natl Acad Sci U S A 116(23):11547-11552.

 

·         Katayama et. al. (2019) Emotional Contagion From Humans to Dogs Is Facilitated by Duration of Ownership, Front Psychol 10:1678.

 

·         Kret et al. (2022) My Fear Is Not, and Never Will Be, Your Fear: On Emotions and Feelings in Animals, Affect Sci 3(1):182-189.

 

·         Reddy, V. (2019). Meeting infant affect. Developmental Psychology, 55(9), 2020–2024.